




Mit der Verleihung der Stadtrechte 1341 durch den Kaiser Ludwig von Bayern, erhielt Wachenheim die Festungsherrlichkeit. Kurz darauf schon wurde Wachenheim mit „Muren und Graben" befestigt.
Die rund 1200m lange Stadtmauer war etwa in der Form eines Ovals um den Stadtkern aus Bruchsteinen gebaut etwa 9 m hoch bei einer Mauerstärke am Fuß von 1,5 m.
In die Wehranlage sind vier Stadtmauertürme und die Wehrtürme integriert. Die Stadt hatte zwei Stadttore im Norden die Holzpforte oder Dürkheimer Tor genannt, im Süden die Kirchpforte auch als Neustadter Tor bekannt. Die Stadtmauer wurde durch Kurfürst Friedrich I 1471 erstmals geschleift. Wiederaufbau und Zerstörung folgten bis Ende des 18.Jh. Neben den Straßendurchbrüchen, die im 19.Jh. und 20.Jh. erfolgten – besonders durch den Stadtmauerverkauf von 1898 an die Anlieger – auch Fensterdurchbrüche im Sinne von Denkmalpflege und Esthetik.
Zwischen 1827 und 1830 wurden nach einem Bayerischen Erlass die beiden Stadttore abgrissen, der Stadtgraben verfüllt und als Gärten genutzt. In ihrem jetzigen Umfang zählt die Stadtmauer von Wachenheim schon zu den seltenen erhaltenen der Region. Siehe auch www.wachenheim.de/
Am 15.07.1977 eröffnete Die Familie Stapf die Stadtmauer – Schänke, direkt neben dem Weingut der Familie. Heute betreibt Roseliese Stapf den gastronomischen Betrieb mit 50 Plätzen in der urigen Gaststube und weiteren 50 Plätzen im malerischen Innenhof. Für größere Gesellschaften steht noch ein Nebenzimmer mit 30 Plätzen zur Verfügung. Das Weingut steht heute unter der Leitung von dem Sohn Peter Stapf.
Neben der traditionellen Pfälzer Küche gibt es täglich zusätzliche Gerichte, die auf die jeweilige Saison abgestimmt sind.
